Fitness Tracker im Test! Welche Pulsuhr ist die Beste?

24.08.2016

Ihr Lieben, durch den Fitnesstrend und Programme, wie Size Zero setzen sich immer mehr Mädels bewusst mit dem Thema Sport und Ernährung auseinander. Die meisten wissen mittlerweile auch, dass die Energiebilanz entscheidend dafür ist, ob man zu- oder abnimmt. Daher kommt für viele ein Fitness Armband in Betracht, denn die Firmen werben damit, dass Energieverbrauch, Puls und Schritte über eine am Handgelenk getragene Pulsuhr genau bestimmt wird. Das klingt natürlich verlockend, aber welche sind denn nun die besten Fitness-Tracker? Und messen sie überhaupt so genau, wie es angepriesen wird?

Das und noch mehr erfahrt ihr in meinem heutigen Blogbeitrag, in dem ich euch einen Fitnesstracker Vergleich aus einer aktuellen Studie vorstelle, die das erst im Mai 2016 untersucht hat.

Für den Test wurden vier gängige Fitness Tracker unter die Lupe genommen:

  • Fitbit Charge HR
  • Apple Watch
  • Samsung Gear S
  • Mio APLHA

Wie manche von euch vielleicht wissen, habe ich selbst das Fit Charge HR und war dementsprechend natürlich selbst sehr gespannt, wie das Ergebnis des Fitnesstracker Test ausfallen würde.

Der Test ist schnell und leicht erklärt. Insgesamt nahmen 22 gesunde Personen teil, die Hälfte davon waren Mädels und im Schnitt etwa 24 Jahre alt. Am ersten Tag wurden sämtliche Daten wie Größe, Gewicht, maximale Sauerstoffaufnahme etc. exakt erfasst. Im Versuchsprotokoll wurde anschließend mittels Atemgasanalyse ganz genau der Kalorienverbrauch auf dem Laufband gemessen sowie die Herzfrequenz über EKG-Elektroden während des Radfahrens bestimmt.

An Tag 2 und 3 wurde dann das Versuchsprotokoll erneut durchgeführt mit jeweils zwei Fitnesstrackern, eine Uhr pro Arm. Das Versuchsprotokoll beinhaltete dabei Liegen, Sitzen, Stehen, Laufband und Fahrradfahren, sodass man sowohl Werte während Aktivität, aber auch in Ruhe erhielt. Am Ende wurde die Daten der Uhren ausgewertet und mit den Referenzwerten verglichen.

Ergebnis war, dass keine der Uhren signifikant besser als die anderen gemessen hatte. Der Puls konnte akkurat gemessen werden und auch der Schrittzähler war akzeptabel. Der Kalorienverbrauch hingegen wurde leider nur sehr schlecht eingeschätzt, dort gab es enorme Abweichungen von 9 bis sogar 43%!  

Die Schlussfolgerung der Studie war demzufolge, dass die Nutzung der Geräte nur nur begrenzt geeignet ist, um den Kalorienverbrauch als Hilfe beim Gewichtsverlust zu erfassen. Zudem zeigte eine weitere Studie, dass grundsätzlich die Abweichungen von Fitnesstrackern gerade bei individuellen Sportarten wie dem Kraftraining ein noch stärkeres Ausmaß annehmen können.

 

Fazit

Leider ergab der Fitness Tracker Test, dass die Geräte nur bedingt dazu geeignet sind den Kalorienverbrauch zu bestimmen, da die Abweichungen sehr stark ausgeprägt sind. Besonders beim Krafttraining, wie bei Size Zero scheint dies verstärkt aufzutreten.

Wer wirklich genau wissen möchte, wie viel er verbraucht, muss sich also nicht zwingend ein teures Gerät zulegen, sondern kann das auch über einen Kalorienrechner tun, beispielsweise über den Kalorienrechner von Rocka Nutrition. Im nächste Blog folgt dazu eine einfache Anleitung, wie ihr ziemlich genau herausfinden könnt, wie viel ihr genau verbraucht.

Trotzdem haben Fitnesstracker natürlich ihre Daseinsberechtigung. Die Herzfrequenz messen sie akkurat und auch der Schrittzähler ist akzeptabel. Für diese Zwecke sind sie in jedem Fall geeignet. Zudem kann er dazu beitragen sich mehr zu bewegen, da es einfach motiviert, wenn man seine sich gesetzten Ziele erreicht und sei es nur ein Tagesziel an Schritten. Gerade in der Diät bewegt man sich häufig unbewusst weniger. Neben mehr Motivation sich allgemein zu bewegen, kann man dem entgegenwirken, da man immer sein aktuelles Tagesziel im Blick hat.


Kussis, Alina