Meine Tipps gegen Wassereinlagerungen!

06.05.2016

Ihr Lieben, der Sommer rückt immer näher und dementsprechend wollen natürlich auch viele Mädels mit www.size-zero.de oder einer anderen Art von Diät in Shape kommen und eine gute Figur im Bikini und im Urlaub am Strand machen. Das Gewicht ist für viele Miezen sehr wichtig, in dem Zusammenhang möchte ich heute das Thema Wassereinlagerung im Körper ansprechen und euch darüber ein wenig aufklären. Am Ende kann ich vielleicht noch einen kleinen Tipp geben, was man gegen Wassereinlagerungen tun kann.

Zunächst mal müsst ihr wissen, dass unser Körper zu 50-60% aus Wasser besteht. Trainierte Sportler weisen sogar einen noch höheren Wasseranteil auf. Schwankungen im Wasserhaushalt sind daher völlig normal. Viele Mädels lassen sich dadurch jedoch enorm verunsichern, vor allem wenn sie versuchen abzunehmen. Es wird immer weniger gegessen und am nächsten Tag stellt man sich dann auf die Waage und hofft wieder etwas leichter geworden zu sein, aber dann der Schock - 1 Kilo zugenommen! Aber wie kann das nur sein?! Eigentlich hat man doch versucht, weniger zu essen!

Die Verzweiflung ist für viele dann sehr schnell groß und sie denken, dass sie Fett zugenommen haben und essen vielleicht sofort noch weniger. Langfristig ist das keine gute Sache und vielleicht hungern sie dann, nur damit die Waage möglichst schnell weniger anzeigt. Wassereinlagerung ist der Grund dafür. Im Folgenden möchte ich euch kurz erklären, wie es dazu kommen kann.

 

Wassereinlagerungen Ursachen

- Kohlenhydrate

Gerade bei einer High-Carb-Ernährung stellen anfangs einige Mädels eine Gewichtzunahme fest und sind verunsichert. Grund hierfür sind Kohlenhydrate. Diese werden sowohl in der Muskulatur als auch in der Leber in Form von Glykogen gespeichert, wobei Glykogen Wasser bindet. Isst man also viele Kohlenhydrate wird im Körper vermehrt Wasser gespeichert. Gewichtsschwankungen von mehreren Kilos sind da keine Seltenheit. Aber keine Panik Mädels, das ist nur eine Wassereinlagerung, ihr habt kein Fett zugelegt. Also keine Angst vor Kohlenhydraten!

 

- Salz

Zudem können Schwankungen bei der Salzaufnahme den Wasserhaushalt beeinflussen. Erfahrungsgemäß ist dafür nicht die absolute Salzmenge entscheidend, sondern hauptsächlich kurzzeitige Änderungen. Wenn ihr euch also normalerweise eher salzarm ernährt und dann einen Tag mit Pizza, Fastfood, Pommes und sonstigen Salzquellen einlegt, könnt ihr mit Wasserschwankungen am nächsten Tag auf der Waage rechnen. Diese Veränderung hat grundsätzlich nichts mit Fettzunahme zu tun.

 

- Stress

Ein weiterer Faktor, der den Wasserhaushalt beeinflussen kann ist Stress. Oft kann sich bei manchen Mädels auch während sie abnehmen das Gewicht ändern oder kurzfristig ansteigen. Eine kalorienreduzierte Diät ist in gewisserweise auch eine Belastung, sodass der Körper unter anderem vermehrt Stresshormone wie Cortisol ausschüttet, was wiederum zu Wassereinlagerungen führt. Wenn du also Stress im Job hast, zusätzlich beispielsweise noch wenig Schlaf, kann das auch deinen Wasserhaushalt deutlich beeinflussen.

 

Tipps: Wassereinlagerungen loswerden

Jetzt habt ihr schon sehr viel über die Ursachen gehört, wollt aber bestimmt wissen, wie ihr Wassereinlagerungen bekämpfen könnt. Zunächst mal sind Wassereinlagerungen in einem gewissen Maße nichts Schlimmes und völlig normal, daher solltet ihr nicht zwingend etwas dagegen unternehmen. Solange ihr also wisst, dass es sich um Wasser und nicht um Fett handelt, ist alles gut und ihr könnt bedenkenlos eure Diät weiter durchziehen. Besonders diejenigen, die die High Carb Pläne von Size Zero machen, sollten sich auf keinen Fall verunsichern lassen. Achtet einfach darauf, dass ihr möglichst wenig Stress ausgesetzt seid, versucht regelmäßig und ausreichend zu schlafen und extreme Schwankungen in der Salzaufnahme zu vermeiden. Sollte dann doch mal ein Shooting anstehen, könnt ihr ein paar Tage vorher die Kohlenhydrate reduzieren, damit ihr noch ein wenig Wasser verliert.

 

Fazit

Mein Lieben! Schwankungen des Wasserhaushalts von 1-2 Kg pro Tag sind aufgrund von Stress in einer kalorienreduzierten Ernährung, Kohlenhydraten, Änderungen des Salzhaushalts und einigen Inhaltstoffen in verarbeiteten Produkten durchaus möglich. Die Waage ist hier ein schlechter Ratgeber, lasst euch davon nicht verunsichern, Mädels. Versucht, auch wenn es euch am Anfang vielleicht schwer fällt, die Waage nur als grobe Orientierung zu sehen und macht euren Erfolg von eurer optischen Veränderung im Spiegel abhängig. Solange ihr euch in einem Kaloriendefizit befindet, werdet ihr abnehmen und wenn ihr für ein Shooting doch noch mal den letzten Rest rauskitzeln wollt, könnt ihr einfach die Kohlenhydrate ein paar Tage vorher etwas reduzieren.

Kussis, Alina